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Mein Praxissemester an der Rudolf-Bracht-Grundschule Mastholte


Vom 14. September 2015 bis zum 29. Januar 2016 habe ich mein Praxissemester an der Rudolf-Bracht-Grundschule Mastholte absolviert. Doch was bedeutet Praxissemester überhaupt? Durch die Umstrukturierung des Lehramtsstudiums vom Staatsexamen hin zum Master of Education wurde das Praxissemester obligatorischer Bestandteil des Studiums. Es soll den Studierenden eine Verzahnung des gelernten, theoretischen Wissens und der konkreten Praxis im Schulalltag ermöglichen. Eine Art „Reinschnuppern“ in die spätere Lehrertätigkeit bevor es anschließend für zwei weitere Semester zurück an die Universität geht.


Im Vorfeld habe ich mich sehr auf die Zeit an der Schule gefreut und bin und mit recht hohen Erwartungen an das Erlebnis „Praxissemester“ herangegangen. Rückblickend kann ich festhalten: Ich wurde nicht enttäuscht! Vom ersten Tag an wurde ich mit offenen Armen empfangen und als Teil des Kollegiums aufgenommen. Mir wurden zwei sehr freundliche und hilfsbereite Mentorinnen zur Seite gestellt, die sich stets Zeit für meine Anliegen nahmen und mir mit fachkundigem Rat und Tat zur Seite standen. Ich hatte auch niemals das Gefühl, eine „Last“ für meine Mentorinnen oder das Kollegium zu sein. Häufig war es auch ein Geben und Nehmen. So wurde ich beispielsweise danach gefragt, wie uns neue pädagogische und fachdidaktische Ansätze an der Uni vermittelt werden und wir haben gemeinsam diskutiert, ob dessen Realisierung in der Schulpraxis möglich und sinnvoll erscheine. Ich hatte das Gefühl, dass das Kollegium möglichen Innovationen stets aufgeschlossen gegenüber eingestellt ist.


Auch die Schülerinnen und Schüler haben mich vom ersten Tag an als vollwertige Lehrerin akzeptiert. So hatte ich die Möglichkeit, schon während meines Studiums in die Lehrerrolle zu schlüpfen und mich auszuprobieren. Dabei habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Der Abschied von den Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Team der Rudolf-Bracht-Grundschule Mastholte ist mir nicht leicht gefallen. Ich würde mich freuen, wenn es mich zum Referendariat wieder nach Mastholte verschlagen sollte. Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Auf Wiedersehen, es war eine schöne Zeit bei euch!


Liebe Grüße

Kristin Coböken


Resümee für das Praktikum an der  Rudolf Bracht Grundschule:


Als Schülerin, eines Gymnasiums, habe ich im Januar und Februar 2015 ein zweiwöchiges

Praktikum an der Rudolf Bracht Grundschule absolviert. Die Berufsorientierungswochen haben

mir viele Einblicke in den Alltag eines Lehrers beschert. Ich konnte viele praktische Aufgaben übernehmen und  ich durfte eigenständig Arbeiten. Dadurch wurde meine Zeit nie

langweilig und die Unterrichtszeit gestaltete sich abwechslungsreich. Ich hatte, trotz der kurzen Zeit,

viele Einblicke in den Unterricht und in die verschiedenen Fächer. Die moderne Ausrichtung der

Schule und das perfekt ausgearbeitete Konzept bietet den Kindern eine gute Möglichkeit für ihre Schullaufbahn.


Durch das freundliche Kollegium wurde ich sehr unterstützt und habe Aufgaben übertragen bekommen, sowie sehr lehrreiche Tipps erhalten, die mich und meine Fähigkeiten forderten.

Dadurch bekam ich einen guten Einblick in den Lehrerberuf und werde ihn in meiner Berufswahl als Möglichkeit einbeziehen.


Die zwei Wochen haben mir umfangreiche Einblicke ermöglicht und dies wurde deutlich von der tollen Umgebung und dem positiven Arbeitsklima in der Schule gestärkt.


Malin Borgmeier, Praktikantin des Gymnasium Schloß Neuhaus 2015

















Zukünftige Lehrerinnen aus Holland zu Gast an unserer Schule

Wir sind vier Mädchen aus Holland. Wir gehen auf die Thomas More Schule in Rotterdam, wo wir zu Lehrerinnen ausgebildet werden.

Unsere Schule hat uns aufgefordert, ins Ausland zu fahren, um zu sehen, wie die Schulsysteme in anderen Ländern sind. Wir haben uns für Mastholte entschieden,  weil eine von uns hier in Mastholte Verwandte hat und weil wir uns für das deutsche Schulsystem interessieren.

Als wir in der Schule ankamen, waren wir schon nervös. Wir wussten ja nicht, wie der Tag verlaufen würde. Als wir im Büro von Frau Hilgenkamp ankamen, wurden wir herzlich empfangen und wir konnten gleich mit in eine Klasse gehen.

Was uns gleich auffiel war die Offenheit die in die Klasse herrschte. Das ist bei uns in den Schulen ganz anders.

Es war ein Genuss, alles zu sehen und mitzumachen und wir danken der Schule für alle Unterstützung, die uns bei unserem Projekt gegeben wurde.


Liebe Grüße aus Holland!


Annika Snoern, Joyce Witter, Krista Stel und Ivanca  Horeweg



Von 2010-2012 habe ich mein Referendariat an der Rudolf-Bracht-Grundschule absolviert. Voller Tatendrang bin ich in meinen praktischen Teil der Lehrerausbildung gestartet und habe schnell gemerkt, dass die Kinder und auch die Aufgaben einer Lehrerin volle Aufmerksamkeit erfordern. Theorie und Praxis sind nun mal zwei verschiedene Dinge. Langeweile kam somit niemals auf. Die Besonderheit der Schule ist es, dass ich viele Freiheiten und Möglichkeiten hatte, um die neusten pädagogischen Konzepte und Unterrichtsmethoden auszuprobieren. Ich konnte mich  auch in vielen Bereichen mit meinen Ideen einbringen und so zum Beispiel ein neues Konzept für das Sportfest  erstellen sowie Ideen für den Matheunterricht im Kollegium vorstellen.  Außerdem wurde ich von vielen Seiten in meiner Ausbildung unterstützt, sei es durch Hospitationen aber auch durch wertvolle Tipps und Rückmeldungen zu meinem Unterricht. Zudem habe ich einen kompletten Einblick in den Schulalltag und den Beruf der Lehrerin bekommen, da ich während meiner Ausbildung an allen schulischen Aktivitäten vom Elternabend bis Klassenfest dabei sein konnte, sodass ich nun „optimal“ für meine weitere Lehrerlaufbahn vorbereitet bin.

Somit habe ich nach meinen zwei Jahren die Rudolf-Bracht-Grundschule mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Mit einem lachenden, da ich mich auf neue Aufgaben an einer anderen Schule freue; mit einem weinenden, da ich das Kollegium und auch die vielen, netten Kinder vermissen werde.

Lara Kretschmer